Scheideninfektionen ausgelöst durch Pilze und Bakterien sind weit verbreitet. Experten schätzen das mindestens jede dritte Frau einmal in ihrem Leben an einer bakteriellen Vaginose erkrankt. Die Zahlen der an einem Scheidenpilz leidenden Frauen liegen nur geringfügig darunter. Angesichts dieser hohen Krankheitszahlen stellt sich immer wieder die Frage nach der Sinnhaftigkeit der Mitbehandlung des Parters sowie nach einer wirklich effektiven Therapie.

Wie wird ein Scheidenpilz behandelt?

Die häufigste Behandlungsart von Scheidenpilzen ist eine antimykotische Therapie. Hierbei werden Antimykotika (Antipilzmittel) in die Vagina eingeführt, die dann das Pilzwachstum hemmen oder die Pilze ganz abtöten sollen.

Eine interessante und risikofreie Behandlungsweise ist die gezielte Förderung der körpereigenen Milchsäurebakterien. Bei dieser nebenwirkungs- und resistenzrisikofreien sowie nachhaltigen Therapieform wird das Pilzproblem an der Wurzel gepackt. Durch die gezielte Förderung der körpereigenen Laktobazillen kann die Vagina sich wieder selbst gegen die Pilze zur Wehr setzten.

Ein Medizinprodukt, das wie oben beschrieben die körpereigenen Milchsäurebakterien hochaktiv fördert, ist Multi-Gyn FloraPlus.

Soll der Partner beim Scheidenpilz mitbehandelt werden?

In der Vergangenheit wurde der Partner routinemäßig oft mitbehandelt. Heute ist man von diesem Ansatz wieder abgekommen, da er sich als wenig wirksam erwiesen hat. Eine Mitbehandlung sollte heute daher nur noch erfolgen, wenn beim Partner ein konkreter Verdacht auf Pilzbefall besteht. Eine Abklärung durch den Facharzt ist hier anzuraten.

Wie wird die bakterielle Vaginose behandelt?

Die bakterielle Vaginose wird leider immernoch sehr häufig antibiotisch behandelt. Das Antibiotikum, das hierbei in der Regel zum Einsatz kommt, ist Metronidazol.

Eine vergleichbare Wirksamkeit erzielt auch der Wirkstoff 2QR. Er hat die erstaunliche  Eigenschaft den Anhaftmechanismus krankmachender Bakterien auf natürliche und nebenwirkungsfreie Weise zu blockieren. Die Bakterien können sich somit nicht an der Vaginalwand festsetzen und auch nicht vermehren.

ActiGel ist das 2QR-Medizinprodukt was zur Behandlung der bakterielle Vaginose von zahlreichen Fachärzten eingesetzt wird und so überflüssige antibiotische Therapien vermeiden kann.

Soll der Partner bei der bakteriellen Vaginose mitbehandelt werden?

Im Falle der bakteriellen Vaginose sind die Experten noch stark in der Ursachenforschung. Fakt scheint aber, dass Frauen die an einer bakteriellen Vaginose erkrankt sind, einen mit Bakterien besetzten Biofilm entwickeln. Dieser kann dann beim ungeschützten Geschlechtsverkehr auf den Partner und auch wieder zurückübertragen werden (Pingpongeffekt). Laut Prof. Dr. med.Werner Mendling lässt sich dieser Biofilm medikamentös bis heute aber leider noch nicht knacken.

Allgemeine Informationen zur bakteriellen Vaginose und zum Scheidenpilz finden Sie hier in unseren Infospecials.

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